Club der Abenteurer
  • Dienstag 20:05 Uhr

Fünf moderne Entdecker begleitet die Reihe auf ihren Reis

Fünf moderne Entdecker begleitet die Reihe auf ihren Reisen durch die Welt. Ausgangspunkt ist jeweils der New Yorker Explorers Club. In diesem Privatclub der Forscher erzählen sich seit 1904 die Wagemutigen am Kaminfeuer ihre Geschichten. In fünf Episoden erkundet die Reihe die Welt und folgt den Wegen gegenwärtiger Abenteurer abseits klassischer Naturdokumentationen durch exotische Landschaften, karge Einöden und menschenfeindliches Eis.

Staffel 1 / Folge 1
Sendedaten
Dienstag, 02. Mai,
20:05 bis 20:55
|Dienstag, 02. Mai,
22:45 bis 23:30
|Samstag, 27. Mai,
02:20 bis 03:00
|Samstag, 27. Mai,
04:30 bis 05:10

Die Erdoberfläche ist heute weitgehend entdeckt und kartographiert. Doch in den Tiefen der Weltmeere gibt es noch weisse Flecken auf der Unterwasserkarte, Lebensraum für eine ungeheure Vielzahl unterschiedlichster Organismen, von denen der Mensch nur einen Bruchteil je zu Gesicht bekommen hat. Wissenschaftler gehen davon aus, dass erst ein Zehntel der Spezies in den Meeren entdeckt ist. Alfred McLaren, ein erfahrenes und altgedientes Mitglied des Explorers Club in New York, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese geheimnisvolle Unterwasserwelt zu erforschen. Als Kommandeur eines Atom-U-Boots hat McLaren mehr als ein Jahr unter den dicken Eisschichten des Polarkreises verbracht, um sichere U-Boot-Passagen auszukundschaften für den Fall, dass der Kalte Krieg heiss werden sollte. Nach seinem Ausscheiden aus der American Navy 1981 arbeitete er mit den ehemaligen Feinden zusammen, hielt zahlreiche Vorträge auf russischen Eisbrechern und brachte Touristen zum Nordpol. In den sechs Jahrzehnten, die McLaren zur See fährt, hat er vor allem Respekt und Neugier gegenüber den Geheimnissen und der Schönheit der Natur erworben. Seine aktuelle Expedition führt ihn nach Maui, der zweitgrössten Insel Hawaiis. Glasklares Wasser und eine artenreiche Unterwasserwelt bieten ideale Voraussetzungen für McLarens Tauchgänge. Dafür hat er ein eigenes Unterwassergefährt entwickelt, mit dem er bis zu 300 Meter tief tauchen kann. Die Dokumentation zeigt, wie der erfahrene Tiefseeforscher und die Clubmitglieder Jill und Bob Williams in die türkisblaue Unterwasserwelt vor Maui eintauchen auf der Suche nach versunkenen Kultstätten der hawaiianischen Ureinwohner und den Einflüssen des Klimawandels auf die fantastischen Riffe vor Maui.

Weitere Folgen

Staffel 1 / Folge 2
Sendedaten
Dienstag, 02. Mai,
20:55 bis 21:50
|Samstag, 27. Mai,
03:00 bis 03:45
|Samstag, 27. Mai,
05:10 bis 06:00

Durch einen Zufall wurde der Brite John Hare, der lange in verschiedenen afrikanischen Ländern gearbeitet hatte, Anfang der 90er Jahre zum weltweit anerkannten Experten für Wildkamele, einer fast ausgestorbenen Tierart, deren Population weniger als 1.000 Tiere umfasst. 1993 gründete der Kamelforscher John Hare die „Wild Camel Protection Foundation“. Seine oft wochenlangen Expeditionen führten ihn auch durch die Wüsten Chinas und der Mongolei. Und er konnte als erster Ausländer das ehemalige chinesische Atomtestgebiet in der Lop-Nur-Wüste betreten. Auch dort erforschte er die Lebensbedingungen freilebender Wildkamele. 2004 hatte John Hare genügend Geld gesammelt, um in der mongolischen Wüste, nahe der chinesischen Grenze, eine Zuchtstation für Wildkamele errichten zu können. Die letzten noch freilebenden Wildkamele sind durch starke Umweltveränderungen und das Eindringen illegaler Goldsucher in die Schutzgebiete bedroht. So bieten die Tiere in der Zuchtstation von John Hare die letzte Garantie, dass Wildkamele nicht aussterben. Im September 2010 gelingt John Hare der Nachweis, dass Wildkamele nicht die Vorfahren der Hauskamele oder ausgewilderte Tiere vergangener Jahrhunderte sind, sondern sie bilden eine eigene Tierart, die sich vor 700.000 Jahren von den Hauskamelen getrennt hat.

Staffel 1 / Folge 3
Sendedaten
Dienstag, 02. Mai,
21:50 bis 22:45
|Samstag, 27. Mai,
03:45 bis 04:30
|Montag, 05. Juni,
01:25 bis 02:05
|Montag, 05. Juni,
03:35 bis 04:15

Seit den ersten Arktisexpeditionen der Gründer des Explorers Club in New York tragen Forscher aus aller Welt die Clubflagge als Symbol für wissenschaftlichen Entdeckergeist in die entlegensten Winkel der Erde. Im August 2010 überreichen Clubpräsidentin Lorie Karnath und Ozeanograph John Loret Flagge Nr. 50 an Richard Wiese. Der Wissenschaftsjournalist und Autor, der bereits Expeditionen auf den Kilimandscharo und zum Nordpol führte, wurde 2002 jüngster Präsident in der Geschichte des Explorers Clubs. Sein aktuelles Forschungsziel ist Labrador. Die Region am Atlantik im Osten Kanadas ist ein raues und menschenverlassenes Gebiet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nutzten die grossen Arktisexpeditionen Labrador als Zwischenstopp auf ihrem Weg ins ewige Eis. Wenig später geriet die urzeitliche Landschaft mit ihren majestätischen Gletschern und unzähligen Fjorden wieder in Vergessenheit. Erst hundert Jahre später entdeckte die Wissenschaft die karge Natur der Torngat Mountains neu, denn der „Ort der Geister“ beheimatet ein weltweit einzigartiges Okösystem. Auf 60 Grad Nord kreuzen sich arktische und subarktische Klimazonen und erzeugen eine hochsensible ökologische Übergangszone, in der sich Veränderungen der Umweltbedingungen sehr früh feststellen lassen. Zahlreiche Indizien für den Wandel der 3,8 Milliarden Jahre alten Landschaft lassen sich schon heute beobachten: Das See-Eis wird jährlich dünner, der Meeresboden weist zunehmend Spuren von Verschmutzungen auf. Und auch die unterschiedlichen Tierspezies Labradors zeigen neue, ungewöhnliche Verhaltensweisen. Flora und Fauna scheinen gezwungen zu sein, sich zunehmend neue Lebensräume zu erobern. Sollten sich die ersten Anzeichen eines sich wandelnden Klimas in Neufundland und Labrador verfestigen, könnte das in Zukunft schwerwiegende Folgen für die Ökosysteme Nordamerikas und letztlich des ganzen Planeten haben.

Staffel 1 / Folge 1
Sendedaten
Dienstag, 02. Mai,
20:05 bis 20:55
|Dienstag, 02. Mai,
22:45 bis 23:30
|Samstag, 27. Mai,
02:20 bis 03:00
|Samstag, 27. Mai,
04:30 bis 05:10

Die Erdoberfläche ist heute weitgehend entdeckt und kartographiert. Doch in den Tiefen der Weltmeere gibt es noch weisse Flecken auf der Unterwasserkarte, Lebensraum für eine ungeheure Vielzahl unterschiedlichster Organismen, von denen der Mensch nur einen Bruchteil je zu Gesicht bekommen hat. Wissenschaftler gehen davon aus, dass erst ein Zehntel der Spezies in den Meeren entdeckt ist. Alfred McLaren, ein erfahrenes und altgedientes Mitglied des Explorers Club in New York, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese geheimnisvolle Unterwasserwelt zu erforschen. Als Kommandeur eines Atom-U-Boots hat McLaren mehr als ein Jahr unter den dicken Eisschichten des Polarkreises verbracht, um sichere U-Boot-Passagen auszukundschaften für den Fall, dass der Kalte Krieg heiss werden sollte. Nach seinem Ausscheiden aus der American Navy 1981 arbeitete er mit den ehemaligen Feinden zusammen, hielt zahlreiche Vorträge auf russischen Eisbrechern und brachte Touristen zum Nordpol. In den sechs Jahrzehnten, die McLaren zur See fährt, hat er vor allem Respekt und Neugier gegenüber den Geheimnissen und der Schönheit der Natur erworben. Seine aktuelle Expedition führt ihn nach Maui, der zweitgrössten Insel Hawaiis. Glasklares Wasser und eine artenreiche Unterwasserwelt bieten ideale Voraussetzungen für McLarens Tauchgänge. Dafür hat er ein eigenes Unterwassergefährt entwickelt, mit dem er bis zu 300 Meter tief tauchen kann. Die Dokumentation zeigt, wie der erfahrene Tiefseeforscher und die Clubmitglieder Jill und Bob Williams in die türkisblaue Unterwasserwelt vor Maui eintauchen auf der Suche nach versunkenen Kultstätten der hawaiianischen Ureinwohner und den Einflüssen des Klimawandels auf die fantastischen Riffe vor Maui.

Staffel 1 / Folge 4
Sendedaten
Montag, 05. Juni,
02:05 bis 02:50
|Montag, 05. Juni,
04:15 bis 05:00

Die 34-jährige Luft- und Raumfahrtingenieurin Meagan McGrath hat als erste Kanadierin die waghalsige Expedition durch die Antarktis zum Südpol alleine geschafft. Expeditionen zu den „Seven Summits“, den höchsten Bergen der sieben Kontinente, haben ihr 2007 die Mitgliedschaft im exklusiven New Yorker Explorers Club eingebracht. In Tibet erklomm sie den Mount Everest, in Afrika den Kibo, in Australien den Mount Kosciuszko, in Europa den Mont Blanc, in Nordamerika den McKinley, in Südamerika den Aconcagua und in der Antarktis den Mount Vision. Im März 2008 wurde Meagan McGrath mit dem „President’s Award“ des Explorers Club für die Besteigung des Mount Everest ausgezeichnet. Nun hat Meagan McGrath wieder das Abenteuerfieber gepackt. Sie will die fünf höchsten Berge der Welt, alle über 8.000 Meter hoch, besteigen, um irgendwann die erste Kanadierin zu sein, die die 14 höchsten Berge der Welt bestiegen hat – ohne Bergführer und ohne Sauerstoffflasche. Meagan McGrath liebt das Abenteuer. Beharrlich verfolgt sie ihre Ziele: Jeder Achttausender – das hat sie die Erfahrung gelehrt – birgt neue Eigenheiten, Gefahren und Risiken. Die Dokumentation begleitet Meagan McGrath nach Nepal, in die geheimnisvolle Bergwelt des Himalaya. In Kathmandu macht sie sich bereit für den Aufstieg zum Cho Oyu, der türkisen Göttin. Die Dokumentation begleitet die passionierte Alpinistin Schritt für Schritt zu ihrem Ziel, getrieben von dem Wunsch, ihre ganz persönlichen Grenzen auszuloten.

Staffel 1 / Folge 5
Sendedaten
Montag, 05. Juni,
02:50 bis 03:35
|Montag, 05. Juni,
05:00 bis 05:45

Auf den staubigen Strassen der indischen Millionenmetropole Hyderabad kämpft sich Patrick Dowd durch den quirligen, nicht enden wollenden Stadtverkehr. Mit 23 Jahren ist er eines der jüngsten Mitglieder des New Yorker Explorers Clubs. Im Rahmen eines Fulbright-Stipendiums erforscht Patrick Dowd den ständigen Fluss von Elektroschrott, der aus aller Welt nach Indien kommt und hier auf vielen illegalen Müllhalden weiterverarbeitet wird. Die Ausgangsbasis für seine Expedition ist die renommierte „Indian School of Business“ in Hyderabad. Patrick Dowd steht für eine junge, neue Generation von Entdeckern, die den Gedanken des Explorers Club in ein neues Zeitalter überführen. Weniger das Entdecken unbekannten Terrains steht im Vordergrund, sondern mehr das Aufdecken gesellschaftlicher Zusammenhänge in einer immer komplexer werdenden Welt. Nach Antworten auf seine Fragen zum Verbleib des ausländischen Elektroschrotts sucht Patrick Dowd auf illegalen Müllhalden und Recyclinganlangen in indischen Hinterhöfen. Die elektronischen Bauteile, die nicht wegen ihrer wertvollen Rohstoffe zerlegt werden, finden sich meist hier wieder. Zum Beispiel auf dem Nehru Market in Indiens Hauptstadt Delhi, dem grössten Elektronik-Basar Asiens. Patrick Dowds Expedition führt an Orte abseits des touristisch erschlossenen Indiens und zeigt das bunte und traditionsreiche Land von einer wenig bekannten, ursprünglichen, aber auch erschreckenden Seite.