Schätze Südostasiens
  • Freitag 18:15 Uhr

Südostasien – die Region zieht Reisende seit Jahrhunderte

Südostasien – die Region zieht Reisende seit Jahrhunderten magisch an: Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam. Atemberaubende Naturschätze, einzigartige Landschaften und unvergessliche Begegnungen bietet die fünfteilige Dokumentationsreihe.

Staffel 1 / Folge 1
Sendedaten
Freitag, 23. Juni,
18:15 bis 19:10

Die Wurzeln des heutigen Laos gehen bis ins 14. Jahrhundert auf das alte Reich Lan Xang zurück, das „Land der eine Million Elefanten“. Die bedächtigen, fast zeitlupenartigen Bewegungen der Dickhäuter machen sie zum Sinnbild des laotischen Lebens. Nur wer Geduld und genügend Zeit mitbringt, kann geniessen, was Laos und seine dickhäutigen Lasttiere auszeichnet: Ruhe und Gelassenheit. Auf seiner Reise durch Laos nutzt das Filmteam die typischen Verkehrsmittel des Landes. Gereist wird ohne Eile. Nur wenige Laoten besitzen ein eigenes Auto. Kurze Strecken fahren die meisten Menschen mit Tuk-Tuks – umgebauten, dreirädrigen Motorrädern, die mit zwei Sitzbänken ausgestattet sind. Die Route führt zu den Mönchen von Luang Prabang, zum Volksstamm der Hmong und zu den Fährleuten in Si Phan Don. In der Hauptstadt Vientiane leuchten schon von weitem die goldenen Stupas in der Sonne, Monumente zur Ehre Buddhas. An den Schreinen stehen Blumen und Früchte als Opfergaben. Rauchschwaden Hunderter glühender Räucherstäbchen ziehen langsam in den Himmel. Die Dokumentation zeigt entlegene Regionen des Landes und beleuchtet Lebenswelten, die abseits der Highways der Globalisierung liegen.

Weitere Folgen

Staffel 1 / Folge 2
Sendedaten
Freitag, 23. Juni,
19:10 bis 20:05

Kambodscha stand viele Jahre für die Gräueltaten der Roten Khmer, die in den 70er Jahren einen Massenmord an der eigenen Bevölkerung verübten. Der einstige Glanz der Khmer-Kultur, aber auch die Schatten der schrecklichen Terrorherrschaft liegen über der Seele des Landes, das sich gerade neu erfindet. In Siem Reap nahe der berühmten Tempelanlage Angkor Wat hat der Künstler Lim Muy Theam sein Atelier. Als Junge flüchtete er vor den Roten Khmer nach Frankreich und erlitt einen Gedächtnisverlust. Heute versucht er, durch die Malerei seine Kindheitserinnerungen wiederzufinden. In seiner Töpferwerkstatt bildet er Jugendliche aus, um ihnen und seinem Land bei der Suche einer verloren geglaubten Kultur zu helfen. Die Reise führt von Angkor weiter über den Tonle-Sap-See, vorbei an fruchtbaren Ebenen, bis in den Süden Kambodschas. Dort ist der Farmer Nong Sin gerade bei der Pfeffer-Ernte. Sin baut seit 50 Jahren Kampot-Pfeffer an, eine der besten Pfeffersorten der Welt. Anschliessend steht ein Besuch der Hauptstadt Phnom Penh auf dem Reiseplan. Dort werden an der Kunsthochschule Apsara-Tänzerinnen ausgebildet. Der Legende nach tanzten sie früher für die Götter. Unter dem Terrorregime der Roten Khmer war ihre Kunst verboten, und nur wenige Tänzerinnen haben diese schwere Zeit überlebt. Per Langboot geht es den Mekong hinauf bis zur Schildkröten-Pagode in Kratie. Die Dokumentation zeigt die Kulturschätze und Landschaften Kambodschas in grossen Luftaufnahmen und macht Entdeckungsreisen in die Alltagskultur der Khmer.