Tod eines Mädchens
  • Montag 20:15 Uhr
Kommt Jennifers Mörder aus dem beschaulicher Ort an der Ostseeküste?

Ein beschaulicher Ort an der Ostseeküste: Am Strand wird ein 14-jähriges Mädchen tot aufgefunden. Die ortsansässige Kommissarin Hella Christensen (Barbara Auer) erkennt die Tote sofort – ist sie doch mit den Eltern des Opfers, Silke und Hauke Broder (Anja Kling, Jörg Schüttauf), eng befreundet. Das beeinflusst ihre Arbeit, und es fällt ihr schwer, gegen die Bewohner der eigenen Gemeinde zu ermitteln. Anders ihr neuer Vorgesetzter, Kommissar Simon Kessler (Heino Ferch), der nüchtern an die Arbeit geht und die Ermittlungen übernimmt.

Staffel 2 / Folge 2
Sendedaten
Montag, 30. Oktober,
22:00 bis 23:50
|Dienstag, 31. Oktober,
01:35 bis 03:10

Der Mord an der 14-jährigen Jenni hat den kleinen Ort an der Ostseeküste tief erschüttert. Alle haben Angst, Misstrauen macht sich breit. Die Ermittlungen haben sich dramatisch zugespitzt, als der Sohn der leitenden Ermittlerin, Hella Christensen, zum Hauptverdächtigen wird. Während Hella immer noch fest daran glaubt, dass sich die Beschuldigungen als Missverständnisse aufklären werden und ihr Sohn Martin unschuldig ist, holt sich ihr Ehemann Johannes bereits strafrechtliche Unterstützung. Denn er hat ein Indiz unterschlagen, das seinen Sohn schwer belasten könnte: ein blutiger Pullover. Ausserdem sieht alles danach aus, als hätte Martin Jennifer als letzter lebend am Strand gesehen. Als Jennis Eltern, Silke und Hauke, von dem Verdacht gegen Hellas Sohn erfahren, wollen sie mit ihr sprechen. Doch wie kann sie ihnen jetzt unter die Augen treten, wo Martin beharrlich schweigt und sie von Kessler vorübergehend vom Fall abgezogen wurde? Die Ermittlungen bekommen eine neue Wendung, als bei Kessler Spuren auftauchen, die auf einen ähnlichen Fall deuten, der sich vor 14 Jahren in dem kleinen Ort ereignet hat. Damals verschwand die 15-jährige Anita Bossen, das bis heute nicht gefunden wurde. Kessler begibt sich auf Spurensuche und befragt dazu auch die Mutter des verschwundenen Mädchens. Er fällt aus allen Wolken, als er von ihr erfährt, wer Anitas beste Freundin war: Mareike, die Journalistin. Da Kessler und die Journalistin mittlerweile mehr als nur die Arbeit miteinander verbindet, wundert er sich darüber, dass sie ihm nicht von Anitas Verschwinden erzählt hat. Er entlockt Mareike ein lange gehütetes Geheimnis. Daraus folgt die Erkenntnis, dass die Theorie von Anitas Verschwinden damals falsch sein muss. Hängen die beiden Fälle vielleicht zusammen? Handelt es sich gar um ein und denselben Täter? Die Sache gewinnt an Brisanz, als sich herausstellt, dass auch Anita Bossen, so wie Jennifer, in Uwe Hahns Hotel gearbeitet hat. So rückt der Hotelbesitzer wieder in den Fokus der Ermittlungen. Doch in welcher Beziehung stand er wirklich zu den Mädchen? Hella hat unterdessen – trotz ihrer vom Chef verordneten Zwangspause – keine Ruhe geben können. Sie ist immer noch fest von Martins Unschuld überzeugt. Sie hofft, dass der weiterhin verschwundene Dennis wieder auftaucht, um von ihm mehr über die Mordnacht zu erfahren. Tatsächlich meldet sich der Junge bei ihr und handelt einen Deal aus: Da er zurück in die strafrechtliche Einrichtung darf und nicht ins Gefängnis muss, erzählt er Hella, dass er Jennifer noch einmal gesehen hat: in einem Auto, das ein kaputtes Rücklicht hatte. Das bringt Kessler auf die Spur von Lars von Ahnefeld, einem Gutshofbesitzer, dessen Wagen ebenfalls ein defektes Rücklicht hat. Diese neue Information entlastet Martin. Hella ist unendlich erleichtert. Sie darf wieder an den Ermittlungen teilnehmen, die sich jetzt ganz auf Uwe und Lars konzentrieren, nachdem auch Hauke ein Alibi vorweisen kann. Was aber verbergen Uwe und Lars in Bezug auf Jenni und Anita? Die Ereignisse überschlagen sich vollends, als es zwischen Kessler und Lars zu einem Schusswechsel kommt, bei dem der Gutshofbesitzer tödlich verletzt wird. Gegen Kessler wird ein Untersuchungsverfahren eingeleitet, und ihm könnte der Fall entzogen werden. Darum muss er verstehen, warum Lars auf ihn geschossen hat. Währenddessen spitzt sich die Situation in der Familie Broder langsam zu. In Silkes Laden wurde vor einiger Zeit eingebrochen, was sie aufgrund des Todes ihrer Tochter bisher nicht bemerkt hatte. Was man zuerst für Vandalismus hält, entpuppt sich als der Schlüssel zur Wahrheit. Als Hella und Kessler die Hintergründe zu begreifen beginnen, offenbart sich ihnen das
gesamte schreckliche Ausmass der Tragödie um das tote Mädchen.

Staffel 1 / Folge 1
Sendedaten
Montag, 30. Oktober,
20:15 bis 22:00
|
Montag, 30. Oktober, 23:50 bis Dienstag, 31. Oktober, 01:35

Spielfilm, Krimi (DE, 2015) mit Barbara Auer und Heino Ferch

Ein Ort an der Ostseeküste: Nachdem die örtliche Polizeidienststelle aufgelöst wurde, will sich Polizistin Hella Christensen auf den Weg zu ihrer neuen Arbeitsstelle in Kiel machen. Doch sie kommt nicht weit, da an der Seebrücke ein totes Mädchen gefunden wurde. Hellas neuer Vorgesetzter, Simon Kessler, ist bereits aus Kiel angereist und erwartet sie auf der Brücke. Hella erkennt die Tote sofort: Es ist die 14-jährige Jenni, Tochter ihrer Nachbarsfamilie. Kessler ordnet an, die aufgelöste Dienststelle vor Ort zu nutzen, um von hier aus den Mordfall zu klären. Seine vor kurzem erlittene Schussverletzung verschweigt er. Schnell stellt sich die Frage, ob der Täter ein Fremder ist, der seinem Opfer am Abend zuvor durch Zufall begegnet war, oder ob der Mörder sein Opfer kannte. Hella fällt es aufgrund der familiären Verbundenheit sehr schwer, die Ermittlungen an Kesslers Seite voranzutreiben. Sie ist nicht nur mit der Familie des Opfers befreundet, sondern auch mit allen aus dem Ort bekannt. Wie kann sie jemanden aus ihrem unmittelbaren Umfeld verdächtigen? Während die Polizei den jugendlichen Straftäter Dennis schon bald wieder aus dem Fokus ihrer Ermittlungen nimmt, interessiert sich die junge Journalistin Mareike für den Fall. Sie erfährt von der Befragung Dennis’ und schreibt einen Artikel, der Dennis öffentlich vorverurteilt. Daraufhin verlässt dieser unerlaubt die strafrechtliche Einrichtung und hält sich versteckt Hat er doch etwas zu verbergen? Zeitgleich nehmen die Ermittlungen neue dramatische Wendungen, ohne dass sich ein Täter überführen lässt. Mit einem Mal scheint der ganze Ort verdächtig - auch Hauke, Jennis Vater, steht neben dem Hotelbesitzer Uwe Hahn ganz oben auf der Liste der Verdächtigen. Während Hauke kein Alibi für die Mordnacht vorweisen kann, scheint Uwe etwas zu verbergen - hinter einer Stahltür in seiner Dunkelkammer im Keller. Befinden sich dahinter Aufnahmen, die besser niemand zu Gesicht bekommen sollte? Auch die Ehe von Jennis Eltern wird auf die Probe gestellt: Silke trauert nicht nur um ihre Tochter, sondern ist auch von ihrem Mann Hauke enttäuscht, der sich mehr und mehr in sein Schneckenhaus zurückzieht. Sie fühlt sich allein gelassen und ist in dieser Zeit sehr dankbar für die Hilfe Torbens, Haukes Bruder. Er scheint ihre Trauer zu verstehen und unterstützt sie in jeder Hinsicht, sodass sie in ihrer Verzweiflung sogar kurz davor steht, ihr Verhältnis zu ihm neu aufleben zu lassen. Während in viele Richtungen ermittelt wird, erfährt Kessler, dass das Mordopfer einen heimlichen Verehrer hatte. Als seiner Kollegin Hella bewusst wird, dass es sich dabei um ihren Sohn Martin handelt, bricht für sie eine Welt zusammen. Kessler nimmt Martin fest, als weitere Indizien auftauchen. Die Freundschaft der beiden Nachbarsfamilien wird auf eine harte Probe gestellt, und die kleine Ortschaft für lange Zeit in ihren Grundfesten erschüttert.